Aktuelles

TWS-Kalender 2017 – Märzblatt Julius Mühldorfer

Weil nur wenige Theater des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eigene Werkstätten besaßen, griffen die Direktoren zur Beschaffung von Bühnenbildern und Kostümen auf Ateliers zurück. Während einige Ausstattungen auf spezielle Stücke zugeschnitten waren, wurden andere als stereotype Räume wie „Kerker“ oder „Wald“ gestaltet und konnten so in beliebig vielen Inszenierungen Verwendung finden. Im Bestand des Bremer Theaterateliers Mühlendorfer & Co. finden sich diverse Skizzen, anhand derer sich die künstlerischen Feinarbeiten des Ateliers zeigen. So werden beispielsweise im Abgleich mit Ornamenten aus Zeitungen Muster, Texturen und Stile eingeübt, die die Dekorationen um Details bereichern sollten. An den Skizzen zeigt sich, wie sehr die Ateliers des 19. Jahrhunderts der Tradition der zweidimensionalen Bühnenmalerei verpflichtet waren, denn die Entwürfe wurden auf planen Prospekten umgesetzt. (S.F.)

NEUE ÖFFNUNGSZEITEN

Ab 1. Oktober 2016 ist die TWS geöffnet:

Montag bis Mittwoch von 10.00 bis 16.30 Uhr.

Donnerstag von 10.00 bis 19.00 Uhr

Am Freitag ist die TWS geschlossen.

Das neue Archiv der Filmplakate ist online!

Das neueste Projekt der TWS ist fertiggestellt und bietet nun ein Archiv mit 430 digitalisierten Filmplakaten aus den 1920er bis in die späten 1950er Jahre zur Recherche. 

Weitere Informationen und die Datenbank finden Sie hie: Filmplakate

Querdenker und Querulant. Carl Niessen und das Kölner Theatermuseum

Im Kölnischen Stadtmuseum war vom 24. Juni bis zum 25. September 2016 eine kleine KUBUS-Ausstellung zur Geschichte der Theaterwissenschaftlichen Sammlung und ihres Begründers Carl Niessen (1890-1969) zu sehen, die unsere Mitarbeiterin Nora Probst kuratiert hat. Der Kölner Theaterprofessor begann 1919 damit, Theatralia aus aller Welt zu sammeln und eröffnete 1932 am Salierring ein öffentliches Theatermuseum. Mit Carl Niessen hat sich die KUBUS-Austellung einer der schillerndsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten der neueren Stadtgeschichte gewidmet und damit zugleich ein vergessenes Kapitel der Kölner Museumsgeschichte beleuchtet.

Kölnisches Stadtmuseum 24.06.-25.09.2016

Theater! Arbeit! Heyme!

Im Dezember 2015 ist im Theater der Zeit Verlag der Band „Theater! Arbeit! Heyme“ erschienen, der anlässlich seines 80. Geburtstages das vielfältige Schaffen des Regisseurs, Intendanten und Schauspielers Hansgünther Heyme verfolgt. Herausgegeben von Peter W. Marx.


Weitere Informationen sowie Bestellung unter: http://www.theaterderzeit.de/buch/theater!_arbeit!_heyme!/

Analog trifft Digital - Die Bühnenexperimente des Dramatikers Georg Kaiser

Am 2. Juli 2015 wurde die Ausstellung „Analog trifft digital – die Bühnenexperimente des Dramatikers Georg Kaiser“ in der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek eröffnet. Gleichzeitig betrat Georg Kaiser im 4. Akt auch die Bühne der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges. Ein Europaprojekt“, die unter http://www.ortederutopie.eu  zu erreichen ist. An beiden Ausstellungsprojekten ist die TWS mit einigen Exponaten beteiligt.

Die TWS rettet Glasplattennegative

Dank Fördergeldern des Landes NRW hatte die Theaterwissenschaftliche Sammlung die Möglichkeit einen reichen Schatz an Glasplattennegativen zu digitalisieren, welche schon lange in Kisten im Schloss geschlummert hatten. Nun haben sie zum Teil faszinierende neue Einblicke in die Theaterwelt des frühen 20. Jahrhunderts zum Vorschein gebracht.

Ein spannender Bericht über dieses Projekt findet sich im Kölner Universitäts Magazin:

http://www.portal.uni-koeln.de/

A Party for Will! goes international

Die Austellung A Party for Will!, welche die TWS gemeinsam mit dem MAKK 2014 in Köln veranstaltete, war international unterwegs und ist vom 10. Mai bis zum 16. Mai 2015 in York zu Gast gewesen. Im Rahmen des York International Shakespeare Festivals waren die Exponate im historischen Tudor Herrenhaus Heslington Hall zu sehen.

https://www.york.ac.uk/

Bei Nutzung der Links verlassen Sie das Internetangebot der Theaterwissenschaftlichen Sammlung. Für den Inhalt der folgenden Seiten ist der jeweilige Anbieter verantwortlich. Die Theaterwissenschaftliche Sammlung übernimmt keine Haftung für die Seiteninhalte Dritter.

English