Willkommen in der TWS!
Die Theaterwissenschaftliche Sammlung ist ein internationales Forschungs- und Dokumentationszentrum. Fühlen Sie sich eingeladen, von uns durch das Labyrinth der TWS geführt zu werden. Während unser Bestand zwar vielfältig und facettenreich ist, ist es dennoch nicht so kompliziert hier zu recherchieren und forschen, wie es auf den ersten Blick scheinen mag!
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Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln
Sommerpause
Schneller zum Ziel
Ein kleiner Einblick in die Bestände
Ariadnefäden durch die TWS
Die Theaterwissenschaftliche Sammlung ist so komplex wie die Theatergeschichte selbst. Mögliche Zugänge zu unserem Bestand sind die hier aufgeführten Ariadnefäden. Auch diese können unsere Sammlung nicht vollständig abbilden. Wenn Sie also nicht finden, wonach Sie suchen, schicken Sie uns gerne eine Anfrage!
Bald in der TWS...
20Nov
Huber-Lecture-Award
22Nov
Tag der offenen Tür in der TWS
Die TWS öffnet an diesem Sonntag ihre Pforten für die Öffentlichkeit! Kommen Sie gerne vorbei.
Einblicke in unsere Sammlung
Objekte im Spotlight
Der Geist in Hamlet ist wahrlich eine „fragwürdige Gestalt“ – er bereitet nicht nur den Figuren des Dramas Unbehagen; er sucht jede Inszenierung aufs Neue heim mit seiner Frage: „Was sind Deine Gespenster heute?“
Adolf Mahnke hat in seiner Bühnenbildskizze für Gerhart Hauptmanns Inszenierung in Dresden 1927 das Moment der Verängstigung der Wachen fokussiert, wenn der Geist selbst nur ein leuchtender Schatten ohne erkennbare Konturen ist, der die Furcht der Umstehenden umso heller sichtbar werden lässt.
Wolf Vostell und Hansgünther Heyme haben sich 1979 in Köln für eine Erscheinung entschieden, der – ebenso wie dem szenischen Raum – die Zeichen medialer Durchdringung eingeschrieben sind: Die aus dem Körper ragenden Antennen senden die Botschaft der Heimsuchung an den auf dem Bildschirm erscheinenden Hamlet aus.
Beide Bilder markieren die Spannung von Aktualität und Historisch-Werden, die dem Geist innewohnt: Der Gegenwartsbezug von Gestern erlaubt eine zweite Begegnung mit dem Geist als Chiffre einer uns immer wieder herausfordenden Vergangenheit.
Text: Peter W. Marx